Gutes Essen, das Spaß macht

Wie viel Spielzeug braucht mein Kind?

Nur das Beste für das eigene Kind wollen Eltern. Doch was ist das Beste, wenn es um Spielzeug geht? Wenn du dein Kind fördern, dabei aber vermeiden willst, dass es das rechte Maß aus den Augen verliert, gelangweilt wird oder gar mit schädlichen Materialien in Kontakt kommt, solltest du einige Punkte beachten.

Zu viel Spielzeug: Eine Gefahr?
Das Angebot im Spielwarenladen ist groß, Kinderaugen werden es hier auch. Spätestens dann stellt sich für Eltern die Frage: “Wie viel Spielzeug darf es für mein Kind sein?”. Vielleicht haben die Freunde von deinem Kind bereits einen Schrank voller Spielsachen und deines liegt dir mit entsprechenden Forderungen im Ohr. Doch ist es wirklich förderlich für den Nachwuchs, wenn der Spielzeugberg immer größer wird? Experten schlagen Alarm! Denn gerade ein Zuviel an Optionen lässt am Ende schnell Langeweile und in der Folge innere Unruhe aufkommen.

Bringe deinem Kind bei, sich zu begeistern
Darf es das Matchbox-Auto sein? Oder eine Runde puzzeln? Oder soll man es gar schon mit Motorradrennen auf der Videokonsole probieren? Je älter die Kinder werden, umso vielfältiger sind die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Du als Elternteil solltest dich bemühen, den Überblick zu behalten und gemeinsam mit dem Kind die Favoriten aus dem Meer an Angeboten herauszupicken. Ratsam ist die Begrenzung auf ein gesundes Maß. Das unterstützt wesentliche Entwicklungsziele:

• Dein Kind lernt, sich mit sich selbst zu beschäftigen
• Unruhe und Hyperaktivität werden vermieden
• Dein Kind schätzt den Wert von Gegenständen besser ein

Außerdem entwickelt ein Kind, das nicht durch zahlreiche Spielzeuge im Zimmer abgelenkt wird, bessere Konzentrationsfähigkeiten. Und genau dies wird ihm spätestens im Grundschulalter Vorteile bringen.

Welches Spielzeug ist das richtige?
Zuviel ist also nicht ratsam. Damit stellt sich die Frage, welches das richtige Spielzeug ist. Eltern sollten unter anderem darauf achten, dass keine gesundheitsschädlichen Materialien und Farben bei der Herstellung verwendet wurden. Wenn dein Kind glücklich mit einem neuen Spielzeug ist, dann aber krank wird, weil es einmal etwas in den Mund genommen hat, hat niemand etwas davon.

Auch die Widerstandsfähigkeit sollte beachtet werden. Dreijährige sollten noch nicht die filigransten Materialien in die Hand bekommen, denn es wäre ja schade, wenn ein Auto oder eine Puppe bereits nach einem Sturz auf den Boden kaputtgehen. Als besonders wertvoll haben sich klassische Holzspielzeuge erwiesen, die durch ein hohes Maß an Qualität und eine ansprechende Optik überzeugen, sodass dein Nachwuchs lange Freude an ihnen hat. Auch zu empfehlen sind Steckbauklötze und Fädelspielzeuge, die die Grob- und Feinmotorik der Kinder verbessern. Knete und Fingerfarbe fördern wiederum Kreativität.

 
 
 

Wenn du dir trotzdem noch unsicher bist und vermeiden willst, dass teure Spielwaren nach einem Monat in der Kiste landen, kannst du auf diverse Spielzeugverleihanbieter zurückgreifen. Diese bieten dir die Möglichkeit, interessante Spielsachen auszuleihen und umzutauschen, sobald das Interesse des Nachwuchses nachlässt.

Das Wichtigste im Überblick
  • Kaufe deinem Kind Spielzeug in Maßen und sporne es an, sich mit sich selbst zu beschäftigen
  • Zu viele Spielsachen lenken ab und senken die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes
  • Klassische Holzspielzeuge überzeugen u.a. durch eine lange Lebensdauer
  • Spielzeugverleih-Anbieter ermöglichen das temporäre Testen von Spielwaren

Verwöhnen? Ja, aber richtig!
Selbstverständlich möchtest du nur das Beste für dein Kind. Ein randvoll mit Spielsachen gefülltes Zimmer ist jedoch wenig hilfreich und sorgt lediglich dafür, dass sich dein Nachwuchs am Ende nicht mehr für Neues begeistern kann. Nimm Rücksicht auf die wirklichen Wünsche, berücksichtige dabei aber auch, was zur jeweiligen Entwicklungsstufe passt. Vor allem aber: Beschäftige dich als Elternteil umfangreich mit deinem Kind, damit es lernt, dass Materielles allein nicht glücklich macht.

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