Gutes Essen, das Spaß macht

Bewegung macht Spaß – Doch welche Sportart ist die richtige für mein Kind?

Klassischer Mannschaftssport wie Fußball oder Volleyball? Ein Sport, der Geist und Körper trainiert wie Judo? Oder doch lieber eine Leichtathletikdisziplin, bei der man auf sich alleine gestellt ist? Wer die passende Sportart für sein Kind sucht, steht vor einer Fülle an Möglichkeiten. Das Richtige zu finden, ist nicht einfach.

Akrobatisch turnen sie an Klettergerüsten, sausen in Windeseile auf dem Roller herum und flitzen unermüdlich durch die Gegend – Kinder haben jede Menge Energie und powern sich gerne aus. Wenn das Toben in der Freizeit nicht mehr genügt, stellt sich für viele Eltern die Frage, in welcher Sportart der Nachwuchs gut aufgehoben ist. Damit für dein Kind aus Lust nicht bald Frust wird, gilt es herauszufinden, was ihm liegt und wirklich Freude bereitet.

Kinderturnen als Einstieg und Orientierungshilfe
Eine ideale Basis für das Entdecken vielfältiger Bewegungsformen bieten Turnstunden. Die werden von vielen Vereinen und Volkshochschulen schon für Kinder ab drei Jahren angeboten. Hier können sich die Nachwuchssportler nicht nur beim Hindernishüpfen, Dribbel-Parcours und Seilspringen austoben, sondern bei Gleichgewichtsübungen auch Koordination und Konzentration üben. Auch kommen sie beim Kinderturnen oft zum ersten Mal mit Mannschaftsspielen in Kontakt, entwickeln in jungen Jahren Teamgeist und lernen, sich an Regeln zu halten.

Der Neugier freien Lauf lassen
Den Einstieg in klassische Disziplinen wie Leichtathletik, Ball- oder Kampfsport empfehlen Sportwissenschaftler erst ab dem Grundschulalter, also mit sechs oder sieben Jahren. Bei der Entscheidung, welche Sportart es dann werden soll, kannst du deinem Kind mit Vorschlägen auf die Sprünge helfen. Dabei bringt es wenig, nach „typischen“ Jungen- und Mädchendisziplinen zu differenzieren und damit die Optionen von vornherein einzugrenzen. Lass der kindlichen Neugier freien Lauf und bestärke deinen Nachwuchs in seinen Ideen für sportliche Aktivitäten.  

Das Wichtigste im Überblick
  • Turnstunden sind ein guter Einstieg
  • Der Einstieg in klassische Sportarten sollte erst ab Grundschulalter erfolgen
  • Lass dein Kind entscheiden, woran es Spaß hat und nimm keine Rücksicht auf geschlechtsspezifische Stereotype
  • Viele Sportvereine bieten Schnupperkurse zum Kennenlernen an
  • Das Spielerische sollte im Mittelpunkt stehen
Schnupperkurse nutzen und ausprobieren, was Spaß macht
Da für viele Kids mehrere Sportarten in die engere Auswahl kommen, bieten immer mehr Sportvereine entsprechende Schnupperkurse für die Kleinsten an. So kannst du deinem Kind Gelegenheit geben, sich vielfältig auszuprobieren. Dabei sollte zunächst der Spaß im Fokus stehen und nicht Leistungs- oder Wettkampfgedanken. Mach dir bei der ersten Schnupperstunde am besten selbst ein Bild vom Training: Statt stramm die Regeln zu pauken, sollte der Kurs möglichst spielerisch angelegt sein und den Körper vielfältig fordern.

Bei der passenden Sportart kommt der Spaß für dein Kind dann von ganz alleine. Genau das ist entscheidend, damit sich dein Sprössling auf weitere Trainingsstunden freut, Bestätigung in dem Sport findet und langfristig dranbleibt.

Gutes Essen, das Spaß macht