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Gute Vorsätze fürs neue Jahr: So unterstützt du dein Kind

Auch wenn das Wachsgießen zu Silvester schon verheißungsvoll ein erfolgreiches neues Jahr verspricht, kann es nie schaden, mit ein paar guten Vorsätzen nachzuhelfen. Dabei scheuen sich gerade die Jüngsten oft nicht vor ambitionierten Zielen. Wir haben 9 Tipps, wie du deine Kinder bei ihren guten Vorsätzen unterstützt.

1. Selbst ist das Kind
Was den Ehrgeiz angeht, haben viele Kinder den Großen etwas voraus. Um sich auszutesten, setzen sie sich gerne Ziele. Da ist kein Baum zu hoch, kein Bordstein zu schmal und kein Weg zu weit. Von diesem kindlich-kühnen Eigenwillen kann der Nachwuchs auch bei ernstzunehmenden guten Vorsätzen fürs neue Jahr profitieren – es gilt nur, ihn in geordnete Bahnen zu lenken.
Willst du, dass dein Kind sich etwas ganz Bestimmtes vornimmt, mach ihm dein Ziel schmackhaft. Auf seinen Gewinn an der Sache muss es von selbst kommen, um das Vorhaben zu seinem eigenen zu machen.

2. Eins nach dem anderen
Bessere Schulnoten, ein Instrument lernen und die Landesmeisterschaft im Schwimmen … Wer sich zu viel vornimmt, fällt schnell auf die Nase. Statt einem ganzen Berg an guten Vorsätzen sollten es besser wenige, dafür wohl überlegte sein, auf die sich der Nachwuchs dann voll konzentrieren kann.

3. Keine Blitzideen beim Feuerwerk
Schießen die Silvesterraketen in den Himmel, kommen auch so manch verklärte Geistesblitze für das neue Jahr. Die verpuffen aber oft ebenso schnell wie das Feuerwerk. Deswegen setzt du dich am besten schon vor der Silvesterparty mit deinen Kindern zusammen, um in einer ruhigen Minute zu besprechen, was sie erreichen möchten.

4. Realistische Ziele formulieren
Haben sich deine Kinder ein paar Ziele überlegt, schreiben sie diese am besten auf. Anschließend könnt schauen, welche Vorhaben davon realistisch sind. Vielleicht musst du deinem Nachwuchs auch schonend beibringen, dass er im neuen Jahr voraussichtlich nicht Astronaut oder Fußballprofi wird…, kannst dabei aber augenzwinkernd anmerken, dass er es später werden könnte, wenn er sich in Naturkunde und Sport anstrengt.

5. Gute Vorsätze auf Augenhöhe
Stehen die Ziele fest, schreibt oder malt ihr sie am besten auf ein großes Plakat. Das wird dann in der Küche, im Flur oder Kinderzimmer aufgehängt, damit der Nachwuchs seine Vorhaben immer im Blick hat.

6. Fahrplan für die Realisierung
Ist ein Vorhaben gefasst, überlegt gemeinsam, was nötig ist, um es zu verwirklichen. Der Vorsatz „Bessere Noten“ ist leicht gesagt, reift aber erst durch konkrete To-Dos wie „Hausaufgaben vor dem Spielen“ oder „jeden Mittwoch Nachhilfe“ zu einem handfesten Plan.

7. Stolperfallen beseitigen
Bei allen guten Vorsätzen lauern Stolperfallen, die schnell als bequemere Ausreden herhalten: Das Lernen für die Mathearbeit kam zu kurz, weil das Zimmer aufgeräumt werden musste. Der Klavierunterricht fällt aus, weil niemand den Nachwuchs zur Musikschule fahren kann… Solche Hindernisse lassen sich mit etwas Organisation und Rücksprache aus dem Weg räumen.

8. Durch Motivation am Ball bleiben
Hat sich doch mal wieder eine 4 unter die Zensuren geschummelt – kein Grund, die guten Vorsätze komplett über Bord zu werfen. Sprecht darüber, wenn der Erfolg mal ausbleibt, und versuch, deinem Kind Lösungswege aufzuzeigen, damit es den Mut nicht verliert. Ebenso wichtig ist es, Fortschritte festzuhalten und auch kleine Erfolge wertzuschätzen.

9. An einem Strang ziehen
Gute Vorsätze sind nicht nur etwas für Einzelkämpfer. Bestimmt gibt es auch ein paar Dinge, an denen die Familie gemeinsam arbeiten sollte. Vielleicht können sich alle ein bisschen mehr Mühe geben, anderen die eigenen Launen vorzuleben, öfter mal zusammen kochen, um auf eine gesündere Ernährung zu achten, oder sich gemeinsam zu sportlichen Aktivitäten motivieren. Wenn alle mitmachen, hat der innere Schweinehund gar keine Chance und von den Erfolgen profitieren letztendlich alle.

Das Wichtigste im Überblick
  • Kinder sind ehrgeizig – aber nur, wenn sie sich ihr Ziel selbst gesteckt haben  
  • Lass deinen Kindern Zeit, um sich über ihre guten Vorsätze Gedanken zu machen
  • Überlegt euch gemeinsam, welche Ziele realistisch sind und wie sie sich verwirklichen lassen
  • Nicht alles auf einmal: Mit kleinen Schritten lassen sich die größten Erfolge feiern
  • Organisation, Rückhalt und Motivation sind wichtig, damit die guten Vorsätze nicht am Alltag scheitern
  • Gemeinsame Ziele lassen sich am besten realisieren und können sogar das Familienleben bereichern
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