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Sommer, Sonne, Sonnenschutz - Wertvolle Tipps für die heiße Jahreszeit

Es ist soweit: endlich Sommer, Hitze, Sonnenstrahlen im Gesicht. Die beliebteste Jahreszeit hält langsam Einzug. Neben alle der Freude über das Wetter sollten wir auch dieses Jahr nicht vergessen, wie tückisch die Sonne auch sein kann. Wir verraten dir, wie du dich und deine Kinder am besten vor der Sonne schützt.

So sehr wir die Sonne und ihre wohltuende Wärme auch lieben, kann sie auch schnell zur Gefahr werden. Die Ultraviolettstrahlen A und B, die durch die Ozonschicht an die Erdoberfläche gelangen, unterscheiden sich in ihrer Wellenlänge und ihrer Wirkung auf die Haut: Während die UVA-Strahlen für Hautschäden verantwortlich sind, sorgen die UVB-Strahlen für die unangenehm stechende Rötung der Haut, den Sonnenbrand. Doch mit der richtigen Vorsorge muss es für dich und deine Kinder gar nicht erst soweit kommen.

Nur nicht täuschen lassen

Besonders im Frühsommer, wenn das Wetter schon sehr gut, die Temperaturen aber noch nicht so hoch sind, unterschätzen viele Menschen die Kraft der Sonne. Denn auch bei ohne vermeintlich große Hitze ist das Risiko eines Sonnenbrands sehr hoch.

Auch bei einem bedeckten Wolkenhimmel können bis zu 80% der Sonneneinstrahlung auf die Erde treffen. Gleiches gilt für schattige Plätzchen unter Sonnenschirmen oder Bäumen, die kompletten Schutz vor der Sonne suggerieren. Um auf Nummer sicher zu gehen, cremst du dich und deine Kinder schon ab den ersten schönen Tagen im Jahr ein.

Sonnenschutz für Babys

Für die ganz Kleinen ist ein besonders intensiver Schutz notwendig. Weil die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern nur eine geringe Menge des Schutzpigments Melanin bildet, sollten sie in den ersten Lebensjahren gar keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.

Zieh deinen Kindern deshalb auch bei wärmerem Wetter immer lange Kleidung an. Ein süßer Sonnenhut oder eine Kappe mit speziellem Nackenschutz bewahren Kopf, Gesicht und Ohren zusätzlich vor Sonneneinstrahlen. Vor allem für den Sommerurlaub am Strand oder beim Planschen im Freibad eignet sich UV-resistente Kleidung, die die gefährliche UVA- und UVB-Strahlung abhält.

Trotz langer Kleidung solltest du das Eincremen deiner Liebsten nie vergessen. Verwende dafür spezielle Sonnencreme für Babys, mit Lichtschutzfaktor 50 oder mehr. Wichtig ist, dass du den Sonnenschutz früh genug aufträgst und vor dem Aufenthalt in der Sonne oder im Wasser mindestens eine halbe Stunde lang einwirken lässt.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Durch die in der Sonnenstrahlung vorkommenden UVA-Strahlen produziert der Körper das wichtige Vitamin D. Lass deine Kinder sich also auf jeden Fall an der frischen Luft bewegen.

Doch besonders im Sommer und Hochsommer ist hier Vorsicht geboten. Wenn deine Kinder schon ein wenig älter sind, sich zum Spielen mit Freunden treffen oder ohne deine Begleitung ins Schwimmbad gehen, bringe ihnen bei, sich regelmäßig selbst einzucremen, genügend Wasser zu trinken auch mal eine Pause im Schatten einzulegen.

Kinder schauen sich viele Verhaltensmuster bei Erwachsenen und vor allem bei ihren Eltern ab. Deswegen solltest du mit gutem Beispiel vorangehen und selbst auch auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Das bedeutet, dass auch du dich nicht ungeschützt in der Sonne aufhältst, dich regelmäßig eincremest und viel Flüssigkeit – mindestens 2 Liter Wasser pro Tag – zu dir nimmst.

Natürlicher Sonnenschutz

Eine immer beliebtere Alternative zu herkömmlichen Drogerieartikeln sind Naturkosmetikprodukte. Naturkosmetische Sonnencremes verzichten gänzlich auf Nanopartikel, Silikone und sogenannte endokrine Disruptoren, die hormonell wirken. Diese chemischen Substanzen sind vor allem wegen ihrer hormonellen Wirkung für kleine Kinder ungeeignet. Außerdem sind viele Produkte mit einem Naturkosmetiksiegel vegan. Das bedeutet, dass sie ohne Tierversuche hergestellt werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Sonnencremes mit chemischem Lichtschutzfaktor, wirken die Sonnenschutzmittel mineralisch. Der Unterschied ist der, dass sie nicht erst in die Haut einziehen müssen, sondern die Sonnenstrahlung sofort nach dem Auftragen reflektieren. Diese Eigenschaft ist besonders für ungeduldige Wasserratten von Vorteil.

Achte beim Eincremen jedoch darauf, dass mineralische Sonnenschutzmittel oft einen sogenannten Weißeleffekt haben. Das bedeutet, dass sie sehr langsam einziehen und so unter Umständen die Lieblingskleidung deiner Kinder ruinieren.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Und was, wenn es dann doch passiert ist? Einen Sonnenbrand solltest du keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Bemerkst du, dass die Haut deiner Kinder, trotzdem Sonnenschutz, rot ist, muss der Nachwuchs sofort aus der Sonne. Wenn du ein Kühlakku oder einen Beutel Eis zur Hand hast, drücke ihn behutsam auf die die betroffene Stelle, um dem Sonnenbrand entgegenzuwirken. Ein kühles, nasses Handtuch oder Kleidungsstück hilft auch.

Grundsätzlich gilt, dass nach dem Aufenthalt in der Sonne die Haut mit Pflege und Feuchtigkeit versorgt werden muss. Deswegen ist Body Lotion und After Sun Creme ein absolutes Muss für den Sommer. Diese Cremes kühlen und beruhigen die Haut und helfen zusätzlich bei der Regeneration. Zudem solltest du deinen Kindern viel zu trinken geben, um auch den Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Ein wahres Wundermittel bei Sonnenbrand ist frische Aloe Vera. Diese ist mittlerweile in vielen Bio- und Supermärkten erhältlich und wirkt, auf die betroffenen Stellen gerieben, schmerzlindernd und heilend.

Das Wichtigste im Überblick

  • Schütze dich und deine Kinder auch im Frühsommer schon vor der Sonne.
  • Setze Babys gar keiner direkten Sonneneinstrahlung aus.
  • Sei deinen Kindern ein gutes Vorbild beim Sonnenschutz.
  • Auch Sonnencreme gibt es als Naturkosmetik.
  • Kühle einen Sonnenbrand sofort und entferne dich aus der Sonne.
  • Verwöhne deine Haut nach jedem Sonnenbad mit Pflege und Feuchtigkeit.
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