Gutes Essen, das Spaß macht

„Yippieh, es schneit – lasst uns rodeln gehen!“

So oder ähnlich klingen die begeisterten Rufe eurer Kinder, wenn die Welt draußen mit einer pudrigen weißen Decke verhüllt ist. Auch ihr als Eltern folgt diesem Aufruf dann sicher gerne. Schließlich ist Rodeln das winterliche Freizeitvergnügen schlechthin, das sich obendrein mit geringem Aufwand realisieren lässt. Neben einem Schlitten braucht ihr nur noch einen Rodelberg und die Beachtung von ein paar Verhaltensregeln, besonders natürlich für eure Kinder. Wir haben die wichtigsten Tipps für ein ungetrübtes Wintervergnügen zusammengetragen.

Der geeignete Rodelberg – frei von Hindernissen und weitläufig

Auch bei einem so „harmlosen“ Vergnügen wie dem Rodeln gibt es einiges zu beachten, damit es nicht vorzeitig mit Blessuren oder gar Knochenbrüchen endet. Das fängt schon bei der Auswahl des Geländes an, denn nicht jeder Hang eignet sich. Im Idealfall schließt sich an den Rodelberg eine große, freie Fläche ohne Bäume oder Zäune an, so dass eure Kinder und ihr mit euren Schlitten langsam ausgleiten könnt. Völlig ungeeignet ist ein Rodelberg, der direkt an eine Straße grenzt. Wenn ein Kind dort seinen Schlitten nicht ganz unter Kontrolle hat und nicht rechtzeitig bremsen kann, wird es gefährlich. In vielen Städten und Gemeinden gibt es extra ausgewiesene Rodelberge – entsprechende Informationen findet ihr leicht im Internet. Oft werden dort auch spannende Rodelparks mit besonders erlebnisreichen Abfahrten vorgestellt.

Das richtige Verhalten am Hang – Bahn frei für die Rodler

Der geeignete Ort ist ausgemacht – und nun? Zwei einfache Verhaltensregeln sorgen für Sicherheit und schützen besonders kleine Kinder. Erstens: Man verlässt die Rodelbahn sofort nach rechts oder links, sobald man unten angekommen ist. So werden Kollisionen mit den nachfolgenden Rodlern am besten vermieden. Die andere Regel ist ebenso leicht und verständlich: Den Rodelberg hinauf geht es immer nur rechts oder links von der Piste, damit die oben wartenden Kinder gefahrlos nach unten fahren können. Natürlich solltet ihr auch beim Rodeln selbst aufpassen, dass ihr anderen Rodlern nicht zu nah auf die Pelle rückt. Hier solltet ihr euren Kindern mit gutem Beispiel vorangehen. Lasst auch eure Kinder erst dann alleine rodeln, wenn sie ihren Schlitten sicher lenken und zum Stehen bringen können Werden diese Regeln beachtet, können alle sicher rodeln und haben ungetrübten Spaß.

Die optimale Bekleidung – Wärme und Schutz vor Nässe

So schön das Toben im Schnee auch sein mag, der Spaß vergeht schnell, wenn Kinder frieren oder die Füße nass und kalt werden. Das lässt sich mit der richtigen Kleidung leicht vermeiden. Eure Kleinsten packt ihr am besten in einen Schneeoverall – damit sind sie von Kopf bis Fuß bestens gegen die Kälte gewappnet. Größere Kinder bevorzugen Hose und Jacke. Ein Anorak oder eine Skijacke, kombiniert mit einer dicken, wasserdichten Hose sorgt für den nötigen Schutz. Darunter bietet sich die Zwiebeltaktik an. Lange Unterwäsche aus Wolle oder Seide als erste Lage hält die Haut trocken. Ein Pullover mit Rollkragen wärmt den Hals und macht einen zusätzlichen Schal überflüssig. Wichtig ist auch eine Mütze, die die Ohren vor Kälte und Wind schützt. Wasserdichte Handschuhe und Schneestiefel mit einem guten Profil runden das rodeltaugliche Outfit ab. Und wer ganz auf Nummer sichergehen will: Der Fahrradhelm kann auch beim Rodeln sinnvoll sein.

Der richtige Schlitten – Größe und Stabilität sind ausschlaggebend

Der Klassiker schlechthin ist der Davoser Schlitten, benannt nach seinem Herkunftsort in der Schweiz. Aber auch der fast baugleiche Hörnerschlitten erfreut sich größter Beliebtheit. Beide Schlitten sind aus Holz und haben stahlbeschlagene Kufen. Und beide punkten durch ihre Stabilität und Langlebigkeit. Schon kleine Kinder könnten hiermit sicher ihre ersten Abfahrten genießen. Für die Wagemutigeren kommt ein Rennrodel in Frage – damit ist man dank schräg gestellter Kufen wesentlich flotter unterwegs. Renn- oder Sportschlitten gibt es aus Kunststoff oder Aluminium und damit sind sie natürlich deutlich leichter als Holzschlitten. Aber sie sind auch schwerer zu kontrollieren und daher für Kinder nicht optimal geeignet. Das gilt übrigens auch für die weitaus günstigeren Plastikbobs. Wenn ihr zu zweit auf einem Schlitten die Hänge hinabsausen wollt, dann achtet neben der Stabilität auch auf die richtige Größe: Der Schlitten sollte dann schon 90 cm lang sein.

Das Wichtigste im Überblick
  • Wählt nach Möglichkeit ausgewiesene Rodelberge oder Rodelparks – ansonsten achtet auf hindernisfreie Abfahrten
  • Beachtet Verhaltensregeln am Rodelhang – verlasst nach der Abfahrt die Piste zur Seite
  • Achtet auf warme und wasserdichte Bekleidung – Ohren, Hals, Hände und Füße sollten besonders geschützt sein
  • Setzt auf den richtigen Schlitten – lasst euch am besten im Fachhandel beraten

Wir wünschen euch ein großartiges und vergessliches Rodelvergnügen für Groß und Klein: Bahn frei!

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