Gutes Essen, das Spaß macht

Stiefel raus zum Nikolaus: 7 Tipps für eine pfiffige Füllung

Den größten Stiefel aus dem Schuhregal fischen – so lautet am Abend des 5. Dezembers die Aufgabe für die Kleinsten im Haus. Das Fundstück landet schließlich vor der Tür, in der Hoffnung, dass der Nikolaus ihn über Nacht großzügig bestückt. Die Aufregung bei den Kindern ist groß, wenn sie am nächsten Morgen den Inhalt inspizieren. Wir haben 7 Tipps für dich, wie du deinen Kleinen am Nikolaustag die perfekte vorweihnachtliche Überraschung bescherst.

1. Die Mischung macht’s

Am liebsten verteilt der Nikolaus bekanntlich Süßigkeiten. Fertig gepackte Stiefel mit Schokolade und anderen Leckereien gibt es überall zu kaufen. Doch du selbst weißt sicher am besten, was deine kleinen und großen Naschkatzen zu Hause am liebsten mögen und triffst ihren Geschmack, indem du eine eigene Auswahl an Lieblingsleckereien zusammenstellst und dekorativ verpackst.

2. Selbstgemachtes bringt Abwechslung in den Stiefel

Klassiker im Stiefel ist natürlich der Schokoladen-Nikolaus. Mindestens genauso lecker sind aber selbstgebackene Plätzchen, die sich wunderbar in einem Stoffbeutel oder einer weihnachtlichen Schachtel verpacken lassen. Bei dieser DIY-Variante weißt du genau, was drin ist, und kannst mögliche Unverträglichkeiten deiner Kinder berücksichtigen.

3. Knackig, süß und saftig

In der kalten Jahreszeit sind Vitamine für die Kleinen besonders wichtig. Da passt es gut, dass auch gesunde Naschereien zum traditionellen Stiefelinhalt gehören: Clementinen, Nüsse oder Äpfel sollten in keinem Nikolausschuh fehlen und versorgen deine Kinder mit den dringend benötigten Vitaminen.

4. Symbolisches Schenken am Nikolaustag

Neben Süßigkeiten können auch kleine Geschenke im Stiefel Platz finden. Die Betonung liegt dabei auf „klein“, der Tag sollte nicht mit Heiligabend konkurrieren, das Schenken am Nikolaustag hat eher symbolischen Wert und gibt bestenfalls einen Vorgeschmack auf die Bescherung am 24. Dezember.

5. Es passt, was passt

Ein guter Richtwert beim Umfang der Geschenke ist auch die Größe des Stiefels, denn traditionell sollen die Präsente ja dort versteckt werden. Kleineres Spielzeug bietet sich dafür ebenso an wie zum Beispiel Rätselhefte, ein Kartenspiel oder ein kleines Witzebuch. Auch Pflegeartikel, Schmuck oder Schlüsselanhänger als Glücksbringer landen gerne im Schuh.

6. Zeit schenken

Gerade zum Nikolaustag muss es nicht immer etwas Materielles sein: Mit einem selbstgebastelten Gutschein könntest du deine Kleinen auch zu besonderen Aktivitäten einladen, für die im Alltag zu wenig Zeit bleibt. Wie wäre es mal wieder mit einem gemeinsamen Besuch im Tierpark oder Kino? Mit einem „Wünsch-dir-was-Gutschein“ könntest du deinen Kindern auch freie Wahl lassen, was sie unternehmen möchten.

Warum füllt der Nikolaus nachts unsere Stiefel?

Der Brauch am 6. Dezember geht auf einen der populärsten
Heiligen der katholischen Kirche zurück:
Nikolaus von Myra soll Anfang des 4. Jahrhunderts
durch zahlreiche gute Taten und Wunder aufgefallen sein.
Einer Legende nach hat er einer armen Familie aus der Not
geholfen, indem er nachts Beutel mit Gold durch die Fenster warf.
Aus der Geschichte dieser großzügigen Spende
etablierte sich der heutige „Einlegebrauch“, wie die Kirche
das Stiefelritual nennt. So gedenken Christen in aller
Welt am 6. Dezember der Wohltaten des Heiligen Sankt Nikolaus.

7. Gepflegter Brauch: Schuhe putzen als Tradition

Längst nicht alle Stiefel, die am 6. Dezember vor der Tür warten, sind geputzt. Das ist schade, denn das gemeinsame Schuhe putzen vor dem Nikolaustag ist nicht nur ein schönes Ritual, sondern für Eltern auch ein Ass im Ärmel: „Wenn die Schuhe schmutzig sind und muffeln, möchte der Nikolaus bestimmt nichts hineinlegen…“ – Und schon ist der Nachwuchs eifrig am Schrubben. Nebenbei hast du ihre Aufmerksamkeit, um zu erzählen, woher der Stiefelbrauch überhaupt kommt und was es mit dem Nikolaus auf sich hat.

So vergeht mit einer bunten Mischung aus Süßem, Gesunden und einer kleinen, herzlichen Aufmerksamkeit das Warten auf Weihnachten im Nu.

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