Gutes Essen, das Spaß macht

Mit Kind entspannt in den Morgen starten

Familienalltag kann stressig sein, besonders am Morgen: Frühstücken, Brote schmieren, Taschen packen, Zähne putzen. Wenn die Kleinen gar nicht erst aus den Federn kommen, liegen die Nerven bei den Eltern oft blank. So weit muss es gar nicht erst kommen. Mit ein paar einfachen Tricks startest du mit deinem Kind gelassener in den Morgen.

„Wir müssen gleich los, beeil dich!“, „Zieh dich jetzt endlich an!“, „Iss ein bisschen schneller!“, „Deine Tasche ist ja immer noch nicht gepackt!“ Hörst du dich auch jeden Morgen aufs Neue diese Sätze sagen? Die Zeit ist knapp, die Liste an Aufgaben lang und der Nachwuchs bewegt sich, wenn überhaupt, in Zeitlupe. Da ist Stress vorprogrammiert, der weder den Kindern noch den Eltern guttut.

Vorbereitung am Abend verhindert Stress am Morgen
Viele Kleinigkeiten, die am Morgen Stress und Hektik verursachen, können schon am Abend zuvor erledigt werden: Den Frühstückstisch decken, Pausenbrote schmieren (über Nacht im Kühlschrank lagern), den Rucksack für den Kindergarten oder den Schulranzen packen. Auch gemeinsam mit jedem Kind Kleidung für den nächsten Tag herauslegen kannst du abends schon, um Diskussionen am Morgen zu vermeiden.

Ein wichtiger Tipp: Wenn du vor deinen Kindern aufstehst, dich fertigmachst, zuerst die eigenen Aufgaben erledigst und in aller Ruhe eine Tasse Kaffee trinkst, kannst du im Anschluss ganz für deinen Nachwuchs da sein. So bleibt beim Start in den Tag mehr Zeit für die Familie und auch der ein oder andere Zwischenfall kann dich nicht aus der Ruhe bringen.

Ein ruhiger Start in den Tag ist wichtig für dein Kind
Am Abend wollen die Kleinen nicht ins Bett, am Morgen wollen sie oft gar nicht mehr raus. Der Kampf ums rechtzeitige Aufstehen ist mitunter anstrengend, kann aber entspannter gestaltet werden. Kinder sind kleine Morgenmuffel – sollen sie nach dem Wecken sofort aufstehen, kann das schnell zu Reibereien führen.

Besser als ein schriller Weckerton wirkt, wenn du dich leise neben dein Kind setzt, ihm vorsichtig über den Kopf streichelst und es mit sanfter Stimme weckst. Nimm dir vielleicht sogar die Zeit, mit deinem Kind morgens ein bisschen zu kuscheln und es langsam auf das Aufstehen vorzubereiten. Erwacht der kleine Mensch ganz entspannt, ist der Morgen schon halb gerettet.

Das Wichtigste im Überblick
  • Zeitraubende Tätigkeiten wie Pausenbrote schmieren solltest du am Abend erledigen

  • Suche gemeinsam mit deinem Kind vor dem Schlafengehen Kleidung für den nächsten Tag heraus

  • Kinder mögen es, vor dem Aufstehen mit ihren Eltern ein wenig zu kuscheln

  • Gemeinsame Rituale vereinfachen den Start in den Tag

  • Achte auf einen liebevollen Abschied am Morgen

Jedes Kind braucht Rituale
Ebenso wichtig wie das langsame und behutsame Wecken des Nachwuchses sind zuverlässig wiederkehrende Rituale, die den Morgen für Eltern und Kind strukturieren. Ein solches Ritual kann zum Beispiel ein gemeinsam aufgesagter Spruch vor oder nach dem Frühstück oder ein bestimmtes Lied beim Anziehen sein.

Was aber auf keinen Fall fehlen darf, bevor Eltern und Kind sich für den Tag trennen, ist ein liebevoller Abschied, der jeden Morgen stattfinden sollte. Und wenn trotz aller Vorbereitung und guter Vorsätze mal nicht alles so läuft wie geplant, hilft nur eins: Bleib gelassen, denn die Laune der Eltern überträgt sich immer auf das Kind.  

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