Gutes Essen, das Spaß macht

Der perfekte Babysitter

Es gibt kaum etwas Schöneres als das eigene Kind aufwachsen zu sehen. Doch ab und zu willst du oder wollt ihr als Eltern auch mal einen Abend ohne Kinderbetreuung verbringen. Wenn dann nicht gerade Eltern oder Großeltern bereitstehen, suchst du wahrscheinlich einen kompetenten Babysitter. Hier gibt es viele mögliche Wege. Wir sagen dir, worauf es bei der Suche nach dem geeigneten Personal ankommt.

Zunächst eine banale Grundregel: Die Suche nach dem perfekten Babysitter sollte strukturiert und wohl überlegt angegangen werden.

Der perfekte Babysitter für euer Kind – wie ist er „gestrickt“?

Zunächst gilt es natürlich, auf die Motivation zu achten. Ein Babysitter sollte Spaß am Umgang mit kleinen Menschen haben und gleichzeitig das nötige Einfühlungsvermögen mitbringen. Zu viel davon kann aber auch hemmen: Wenn dein Babysitter Kinder liebt und versteht, aber vor lauter verträumter Zuneigung vergisst, dass die lieben Kleinen etwas Ordentliches zu essen brauchen und irgendwann auch mal zu Bett müssen, fehlt ihm eine wichtige Qualifikation. Will sagen: Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit und eine gute Portion Durchsetzungsvermögen zählen ebenso zu den Charaktereigenschaften eines guten Babysitters. Auch Belastbarkeit gehört dazu, denn es kann schließlich auch mit dem bravsten Kind einmal stressig werden. Pädagogisches Einfühlungsvermögen

Am perfekten Alter des Babysitters scheiden sich die Geister: Hier solltest du auf deine eigene Menschenkenntnis vertrauen. Eine gewisse Erfahrung mit Kindern kann von Vorteil sein. Auch junge Babysitter, die ein Schulpraktikum in Grundschule oder Kindergarten absolvieren, oder bereits auf eigene Geschwisterkinder aufgepasst haben, können solche Erfahrungen vorweisen. Wichtig: Der Charakter des Babysitters sollte zum Charakter deines Kindes passen – ein eher aktives Kind sollte also auch von einem körperlich fitten Babysitter mit Lust an Bewegung gesittet werden, um nicht beide zur Weißglut zu bringen. Tipp: Gleiche vorab die Interessen und Charakterzüge der beteiligten Personen ab. Kläre auch mit deinem Kind die Situation mit der neuen Bezugsperson vorab und geh auf die Gründe für die Beschäftigung eines Babysitters ein. Klingt in der Theorie vielleicht simpel, ist es aber nicht.

Der perfekte Babysitter – wo suchen?

Hast du dich dazu durchgerungen, einen Babysitter zu engagieren, geht die große Suche los. Nur wo findet man den perfekten Babysitter? Altbewährt sind nach wie vor Schwarze Bretter an Unis, Kindergärten oder Grundschulen. Besonders glücklich kann sich schätzen, wer im eigenen Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft geeignete Personen findet. In Zeiten des Web 4.0 sind natürlich auch digitale Boards und Foren eine beliebte Quelle für geeignete Babysitter. Einschlägige Foren wie betreut.de, babysitter.de oder erstekinderbetreuung.de bieten ein großes Spektrum an verschiedenen geeigneten Personen – oftmals mit entsprechendem Zertifikat oder Eignungsprüfung und Foto. Zertifikate und Kurse können mittlerweile auch über das Deutsche Rote Kreuz oder den Kinderschutzbund erworben werden. Wichtiger als jedes Zertifikat ist aber der persönliche Kontakt.

Das Wichtigste im Überblick
  • Nehmt euch genug Zeit für die Suche und Auswahl des perfekt passenden Babysitters.
  • Veranstaltet einen unverbindlichen Kennenlerntermin mit allen Beteiligten.
  • Absolutes Vertrauen zu eurem Babysitter ist und bleibt die Basis für einen sorgenfreien Abend ohne Kinder.
  • Gute Planung und entsprechende Vorbereitung der kinderfreien Abende sorgen für weniger Stress und Sorgen.

Hast du deinen engeren Favoritenkreis ausgewählt, solltest du die Person auf jeden Fall vorher persönlich kennenlernen, sofern du sie nicht aus deinem eigenen Bekanntenkreis ausgewählt hast. Ein Must-Have ist auch ein Schnuppertermin mit deinem Kind. Hier kannst du direkt sehen, ob die Chemie zwischen Kind und Betreuer stimmt und wie das Zusammenspiel der beiden aussieht. Wichtig ist, dass das Treffen im gewohnten Umfeld des Kindes stattfindet, also am besten einfach zu Hause und nicht draußen oder in einem Café oder Restaurant. Lass die Situation möglichst natürlich, lass Kind und Betreuer einfach zusammenspielen oder ein Buch lesen. Auch wenn der erste Eindruck stets wichtig ist, lass euch nicht allein von anfänglicher Scheu oder Antipathie verunsichern – gerade bei Kindern entwickelt sich eine Bindung zu einer neuen Person erst mit der Zeit. Wie du die geeignetste Person identifizierst, ist letztlich auch eine Bauchentscheidung. Vielleicht lässt du dein Kind – ab einem gewissen Alter natürlich – ja mitentscheiden.

Der perfekte Babysitter – alles klar?

Wenn dich eine Person überzeugt hat, kann es endlich losgehen. Für alle, die Dinge lieber schriftlich festhalten, gibt es auch für Babysitter vorgefertigte Rahmenverträge. Behalte im Auge, ob der Babysitter auch längerfristig Interesse an der Tätigkeit hat. Eine Bezugsperson, zu der dein Kind Vertrauen aufbauen soll, sollte nicht innerhalb weniger Wochen wieder von der Bildfläche verschwinden. Für die ersten Termine empfiehlt es sich außerdem, eine Babysittermappe bereitzustellen, die wichtige Infos für den Notfall, Telefonnummern und Unterlagen wie die Versichertenkarte eures Kindes griffbereit hält. Bargeld und ein Ersatzschlüssel für die Wohnung sind ebenfalls hilfreich. Genaue Vorgaben zur gewohnten Abendritualen, Schlafenszeit oder Spielzeiten solltest du dem Babysitter außerdem machen, besonders bei noch unerfahreneren Babysittern.

Der perfekte Babysitter – gut geplant?

Ein gut vorbereiteter Abend hilft dir, die Zeit alleine oder mit deinem Liebsten voll zu genießen und erleichtert dem Babysitter seine Arbeit. Selbst wenn du dein Kind beim ersten Termin noch mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt – an den darauffolgenden Abenden wird es euch wahrscheinlich schon leichter fallen. Eine gute emotionale Bindung zum Babysitter ist und bleibt dabei essenziell.
Also dann: Auf zu einem schönen Abend einmal ohne Kind.

Gutes Essen, das Spaß macht